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Presseaussendungen

Wels,
Zukunft Elektromobilität.

Doppler Gruppe beginnt Rollout von Schnellladeeinrichtungen

Dr. Bernd Zierhut I Dkff. Daniela Dieringer, MBA I Franz Joseph Doppler (v.l.n.r.)

Automobilmarkt im Wandel

Die aktuelle Entwicklung des Automobilmarktes bringt viele Veränderungen mit sich.
Wasserstoff, Erdgas und nicht zuletzt Strom sind die Antriebsmittel der Zukunft. In Zeiten von
zu hoher Feinstaubbelastung und erhöhten Stickoxidwerten gerät der Verbrennungsmotor
immer mehr in Verruf.

Der größte private Tankstellenbetreiber Österreichs, die DOPPLER Gruppe aus Wels,
forciert genau deshalb alternative Antriebsmittel wie die Elektromobilität: „Der PKW der
Zukunft wird mit Strom angetrieben. Momentan liegt der Verbrennungsmotor aber immer
noch an erster Stelle bei den Österreichern“, erklärt Dr. Bernd Zierhut, Geschäftsführer der
Doppler Gruppe. Die höhere Reichweite, schnelles Betanken sowie eine viel größere Anzahl
an Tankstellen und Möglichkeiten der Betankung sind nur einige der Gründe der Beliebtheit
des Verbrennungsmotors. Dem gegenüber stehen die emissionsfreien, geräuscharmen EMotoren,
die eine deutlich höhere Beschleunigung ermöglichen. Der Österreichische
Automobilmarkt weist derzeit 56,7 % Diesel betriebene, 42,2 % Benzin betriebene und 0,3%
Elektrofahrzeuge auf. „Die Einführung alternativer Antriebsmodelle ist zum heutigen
Zeitpunkt eine rein politische Entscheidung. Nur mittels starker Förderungen und
Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, kann der Verbrennungsmotor, als
Customers First Choice abgelöst werden“, zeigt sich Dr. Zierhut überzeugt.

Als Vorbild dafür gelten die Norweger: Denn was bei uns teils noch in den Kinderschuhen
steckt, steht dort längst an der Tagesordnung. 95 % der Norweger mit E-Fahrzeug nutzen
dieses für alltägliche Fahrten, 56 % auch für Tagesausflüge. Aufgeladen wird zu 83 % zu
Hause, 39 % laden den Akku in der Arbeit. „Je besser ausgebaut die Infrastruktur, umso
mehr Menschen werden auf E-Fahrzeuge umsteigen. Der Ausbau der Ladestationen ist
somit ein wesentlicher Faktor um die E-Mobilität voranzutreiben“, erklärt Dr. Zierhut.

Oberösterreich als Vorreiter

Auch für das Land Oberösterreich ist die Elektromobilität von großer Wichtigkeit. Den
Ausbau der Infrastruktur sieht man beim Land als richtungsweisend. "Elektromobilität bietet
große Chancen für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Die zunehmende Nutzung von
Elektrofahrzeugen erfordert gleichzeitig eine laufende und aktuelle Anpassung der
Ladeinfrastruktur", unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Darüber hinaus gibt es eine Anwendung des Landes, auf der alle Ladestationen in
Oberösterreich auftauchen. "Um die E-Mobilität zu fördern, ist auch eine übersichtliche
Darstellung der dafür nötigen Infrastruktur von großer Wichtigkeit. Deswegen hat das
Infrastrukturressort ein hilfreiches Onlinetool entwickelt, das eine zusammenfassende
Darstellung des aktuellen Standes von Ladestationen für alternative Treibstoffe zur
Verfügung stellt", so Landesrat Steinkellner.

Die Interaktion mit modernen Medien zählt für das Infrastrukturressort zur Attraktivierung der
E-Mobilität. Eine zusammenfassende Darstellung des aktuellen Standes von Ladestationen
für alternative Treibstoffe ist über die Internetseite des Digitalen Oberösterreichischen Raum-
Informations-Systems kurz DORIS zu finden. Unter doris.at erhält man eine
Oberösterreich Karte mit den wichtigsten alternativen Tankstellen. Abgebildet werden hier ELadestationen,
Wasserstoff- und Erdgastankstellen. Neben den jeweiligen Standorten sind
auch weitere Informationen wie Öffnungszeiten, Parkplätze, Eignung, Anschlüsse/Stecker,
Ansprechpartner, etc. visualisiert und abrufbar. Die Informationen werden online zur
Verfügung gestellt und sind auch auf jedem Smartphone nutzbar.

Erste Schnellladesäulen in Oberösterreich

Die DOPPLER Gruppe ist als eigentümergeführtes Unternehmen der größte unabhängige und private Tankstellenbetreiber Österreichs. 1932 wurde DOPPLER Mineralöle von Kommerzialrat Franz Doppler in Wels gegründet. Damals war die Firma vor allem im Großhandel von Mineralölen tätig, ab 1945 wurde ein eigenes Tankstellennetz unter dem Markennamen „BV Aral“ aufgebaut. Die Einführung der Marke Aral in Österreich erfolgte durch das DOPPLER-Netz. Ab 1967 wurde die Marke Shell, ab 1980 die Marke Esso verwendet. Das Netz wurde laufend erweitert und modernisiert. 2001 wurden sämtliche DOPPLER-Stationen auf die Marke BP umgestellt. 2003 kaufte DOPPLER die Firma Turmöl Mineralölprodukte Großhandelsges. mbH und das dazugehörige Tankstellennetz. Damit begann der Aufbau der Tankstellenmarke Turmöl. Die Doppler Gruppe hat aktuell mehr als 250 Tankanlagen österreichweit. Mit 150 Turmölstationen zum Jahresende 2017 ist Turmöl damit die größte Diskontkette Österreichs und rangiert unter den internationalen Mineralölmarken.

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